2011
Thematisch stehen in diesem Jahr Steuergestaltungsfragen bei der nationalen und grenzüberschreitenden Nutzung von Personengesellschaften im Mittelpunkt. Diese ergeben sich insbesondere aus dem Zusammenspiel von transparenter und intransparenter Besteuerung. Im Eröffnungsvortrag gibt Prof. Dr. Christoph Spengel, Universität Mannheim und ZEW, einen Überblick über die international vorherrschenden Besteuerungskonzeptionen für Personengesellschaften sowie die daraus resultierenden Gestaltungsmöglichkeiten bei grenzüberschreitendem Einsatz. Innerhalb von Konzernen kommen Personengesellschaften als Spitzeneinheit oder als zwischengeschaltete Einheiten in Frage. Die Vor- und Nachteile eines international tätigen deutschen Personengesellschaftskonzerns werden von Brigitte Fischer, Freudenberg & Co. KG, im zweiten Vortrag erörtert. Schließlich zeigt Oliver Nußbaum, BASF SE, im dritten Vortrag die Gestaltungspotenziale von Personengesellschaften in einem kapitalistischen Konzern auf. Die Workshops vertiefen die vielfältigen Planungsmodelle sowie aktuelle Zweifelsfragen anhand von Fallstudien und diskutieren zudem Gestaltungsmöglichkeiten mit Personengesellschaften im Rahmen der Erbschaftsteuer und Nachfolgeplanung.
Zielgruppen
- Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsleitung
- Finanz- und Steuerfachleute großer und mittlerer Unternehmen sowie
- Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
Nutzen
Sie erhalten in Vorträgen und Workshops mit ausführlichen Diskussionsmöglichkeiten fundierte Ratschläge und werden mit verschiedenen Möglichkeiten für die betriebliche Steuerplanung und -gestaltung vertraut gemacht.

